A Long Way Down

A long way down
von Nick Hornby
Vier Personen beschließen, sich an Silvester das Leben zu nehmen. Und dann treffen Martin, Jess, Maureen und JJ auf dem Hochhaus, von dem sie springen wollten, aufeinander und beginnen ein Gespräch. Jeder von ihnen erzählt, warum das Leben keinen Sinn mehr macht. Gefängnis, Ex-Freunde und Kinder werden u.a. als Gründe genannt. Aber ist das Leben wirklich so aussichtslos? Die Vier kommen nicht schnell voneinander los, obwohl sie so grundverschieden sind. Und der Selbstmord wird verschoben. Für immer?
Nick Hornby schafft es, mit Witz und Charme ein dunkles Thema zu beschreiben: Selbstmord. Meistens liest man Geschichten darüber, die dunkel, düster und aussichtslos sind. Das ist hier nicht der Fall. Man kann die Gründe der Verzweiflung von den vier Charakteren nachvollziehen. Und gerade aus dem Grund ist es umso spannender zu erfahren, was nun nach dem Hochhaus-Treffen mit ihnen passieren wird.
Die ersten Seiten hatten sich meiner Meinung nach etwas gezogen. Aber sobald die Charaktere wirklich Leben in sich trugen und man etwas über ihre Vergangenheit herausfand, desto interessanter wurde die Geschichte. Ich hab das Buch wieder auf Englisch gelesen. Also keine Ahnung, ob's im Deutschen genauso gut rüberkommt ;)
ich glaube, ich hatte 2/3 gelesen. war aber meistens so zäh, dass ich es nach ein paar seiten wieder weggelegt habe und es dann irgendwann einfach habe liegenlassen ;)
"How to be good" fehlt mir noch. Um was geht's da?
das buch hatte für mich eine "ehm, hä?" momente und auch das ende lies mich ein wenig so zurück, aber mir hat es trotzdem gefallen. ist inhaltlich auch eher an a long way down dran, als an about a boy (übrigens auch mein favorit) oder high fidelity.
& auch im deutschen kommt es gut rüber! ;)
Ich hab bis jetzt auch nur gehört, dass Leser das erste 1/3 des Buches gut fanden und den Rest langwierig. Ich schein da 'ne Ausnahme zu sein ^^