A long way downvon
Nick HornbyVier Personen beschließen, sich an Silvester das Leben zu nehmen. Und dann treffen Martin, Jess, Maureen und JJ auf dem Hochhaus, von dem sie springen wollten, aufeinander und beginnen ein Gespräch. Jeder von ihnen erzählt, warum das Leben keinen Sinn mehr macht. Gefängnis, Ex-Freunde und Kinder werden u.a. als Gründe genannt. Aber ist das Leben wirklich so aussichtslos? Die Vier kommen nicht schnell voneinander los, obwohl sie so grundverschieden sind. Und der Selbstmord wird verschoben. Für immer?
Nick Hornby schafft es, mit Witz und Charme ein dunkles Thema zu beschreiben: Selbstmord. Meistens liest man Geschichten darüber, die dunkel, düster und aussichtslos sind. Das ist hier nicht der Fall. Man kann die Gründe der Verzweiflung von den vier Charakteren nachvollziehen. Und gerade aus dem Grund ist es umso spannender zu erfahren, was nun nach dem Hochhaus-Treffen mit ihnen passieren wird.
Die ersten Seiten hatten sich meiner Meinung nach etwas gezogen. Aber sobald die Charaktere wirklich Leben in sich trugen und man etwas über ihre Vergangenheit herausfand, desto interessanter wurde die Geschichte. Ich hab das Buch wieder auf Englisch gelesen. Also keine Ahnung, ob's im Deutschen genauso gut rüberkommt ;)